Die ersten Versuche einer etwas anderen Basisbandaufbereitung

Nach dem immer jeder Tonträgeroszillator irgendwo zwischen 5 und 10 MHz werkelt, war einfach die Idee einen solchen mittels PLL zu kontrollieren und das in einem Bereich von 4-10 oder mehr MHz ... ohne viele Abgleichpunkte zu nutzen.

Als PLL-Baustein dient ein MB1501.

Viele Versuche sind bis jetzt fehlgeschlagen. Zuerst war es einfach mal interessant eine Universalschaltung zu nutzen und diese mittels Varicap zu regeln, der Bereich war immer so zwischen 1-2 MHz, darüber hinaus war's nur mit großen Linearitätseinbußen möglich, diese fällt also aus.

Als nächstes war der VCO des 74HCT4046 Versuchsobjekt, er hat sich auch prima regeln lassen, genauso wie ein LTC1799, ein Baustein der von 0,1 bis 30 MHz ein Signal ausspuckt.

hier der 4046 im Einsatz:

hier der Versuch mit demn LTC1799:

hier zusammen mit der PLL-Platte:

Hier war das Problem des Phasenrauschens ... ein Blick auf den Specki genügt ...

Im Moment spiele ich ein wenig mit der Idee einer Frequenzmischung, und denke das ist ein Weg ...

Und so sehen die ersten Ergebnisse aus:

In den ersten Aufbauten auf den Steckbrett gingen schon die Grundfunktionen. Aber es waren einige Dreckeffekte zu beseitigen die wilde Spektren erzeugt haben. Der Aufbau auf einfachem Platinenmaterial brachte dann die gewünschten Ergebnisse. Endlich ein sauberes Spektrum und ein weiter Variationsbereich. Der neue Aufbau sah im Spektrum dann so aus:

rauf Home

Ein neuer Prototyp erweist sich die Ehre (04.10.2006)

Nach einigen Versuchen hat sich dieses Konzept als das erwiesen, welches realisierbar ist.
Eine Besonderheit ist noch dabei: da nicht nur ein Tonträger verwendet werden soll, sondern bis zu 5 Tonträger verwendet werden könnten, wollte ich nicht 5 extra Ozillatoren für die NE612 verwenden sondern nur einen Grundoszillator als Referenz für die PLL und als LO für die Mischung auf 6.5 MHz. Bis jetzt existieren die ersten Tonträgerplatinen in dieser Version. Die Videoaufbereitung,insbesondere die Preemphase teste ich gerade beim 23cm VCO Projekt.

Die Schaltung der Tonträgeraufbereitung beinhaltet nicht das 27/13,5MHz Signal, da dieses ja für mehrere Tonträgermodule benötigt wird. Auch die Filterung der weiteren Mischprodukte im Tonträgerausgang befindet sich nicht auf den Modulplatten, sonderen auf der Grund-, also auf der Videoplatte.

Die Bastelunterlagen für das Tonträger-Modul und die Videoplatine sind wie immer im PDF-Format zu Saugen. (Bis jetzt ist noch dazu zu sagen, daß der Schleifenfilter und die Preemphase mit "irgendwelchen" Werten belegt sind. und somit ist's nur ein Schema, und noch nicht wirklich getestet) Die genauen Werte werde ich noch ermitteln müssen bis die Schaltung dann doch so läuft wie ich mir das wünsche (siehe hier) :-)

Nun ist es mal geschafft, der Prototyp ist zusammengesteckt und wartet auf seine ersten Aufgaben:

Hier das zusammengesteckte Teil:

Ein Blick auf das Ton-Modul:

Und so sieht die Video und Taktaufbereitung aus:

Die ersten Fehler haben sich mittlerweile bemerkbar gemacht, zum einen ist das Layout des Videofilters zum anderen das Layout Tonplatte spiegelverkehrt verwendet ... hmbfff das Filter ließ sich ja noch auf der Unterseite verlöten, aber die ICs auf der Tonplatte sind auf dem Kopf eingelötet .... mal sehen was sich denn noch so alles findet :-)

rauf Home

Tonträgerplatine, die 2te Generation (15.10.2006)

Bis jetzt macht das ganze einen ganz ordentlichen Eindruck. Die Video-Signalübertragung über den HF-Weg leidet ein wenig wegen dem Videofilter, ist aber sonst sehr ordentlich. Etwas Feinschliff möchte ich da noch walten lassen ... ein bisserl verbessern läßt sich das sicher noch.

Das HF-Spektrum mit jetzt einer Tonträger-Platte sieht so aus:

hier der(die) Tonträger mit 6,5MHz offset zum 1200MHz "Bild"-Träger die übrigen Mischprodukte verschwinden ca 25dB unter dem gewünschten Mischprodukt. Es ist noch etwas verbesserungswürdig, aber das kommt noch. Das Filter ist noch nicht optimiert und nur mal mit den Werten aus der Bastelkiste bestückt (Werte in Klammern)

etwas näher betrachtet:

OKOKOK ist unscharf ... aber den "Lärm erkennt man, der muß noch weg :

noch näher betrachtet findet mann hier noch am "Bild"-Träger in 5ookHz Abstand noch Spektrallinien denen ich noch auf die Spur kommen muß :-)

In "Echtzeit" sieht das Ganze jetzt so aus:

Was die Tonträgerplatte angeht bin ich auch recht zufrieden. Der Schleifenfilter ist soweit ganz gut angepasst und in dieser Bastelunterlage sind die Werte und zusätzlichen geänderten Komponenten nachgetragen. Hier schon mal die ganz frisch aus dem Ätzbad genommene neue Tonträger-Platine:

Die "Un"-Lock-LEDs funktionnieren prima:

Nach vielem Hin und Her und einigen Versuchen ist wieder eine neue Generation Platinen im Entstehen. Das Problem ist immer noch die intermodulationsfreie Zusammenführung der mehr als 2 Tonträger. Inzwischen ist nun ein weiterer OP in die Schaltung eingeflossen. Die Ärgernise mit denen ich mich hierbei befasse sind nicht die "üblichen" Intermodulationsprodukte, also nicht die Spektrallinien links und rechts 2er Tonträger die im Abstand der Differenz auftreten, sondern die Spektrallinie die die Differenz der beiden Tonträger ergibt, also bei 5,5MHz TT1 und 6,5MHz TT2 ergibt eine Spektrallinie bei 1 MHz, und diese macht natürlich Ärger im sichtbaren Bereich, sprich im Video. Deswegen entstand nun eine extra Summationstufe mit eigenem OP, nachgeschaltet ein Tiefpaßfilter, und dann erst die Summation mit dem gefilterten Videosignal. Die aktuelle und noch nicht getestete Bastelanleitung findet ihr hier. Die neue Systemplatte ist gerade mal gebohrt ... mal sehen wann die ersten Tests damit erfolgen können ... die Zuversicht steigt, nur die Zeit zum Spielen damit ist im Augenblick etwas mager ...

rauf Home

Die Basisbandaufbereitung wird kleiner (24.07.2007)

Für meinen neuen DB0HOB-Steuersender (1440MHz) habe ich die Basisbandaufbereitung etwas zurück- gestutzt, um nur eine kleine Schachtel zu verwenden. Die Tonträgerplatine ist gleich geblieben, nur die Grundplatine ist neu und kleiner. Festzustellen war dabei daß der Ausgangs-OP doch bei niedrigen Verstärkungen zum Schwingen neigt ...

Hier ist die Bauanleitung der "kleinen" ein BBA Version.

Hier die Bilder:

rauf Home

Wichtige Änderung bei der Basisbandaufbereitung (02.12.2007)

Bei den Prototypenschaltungen für den DB0QI hat Herwig neue Layouts gemacht:

beim Aufbau habe ich festgestellt, daß ich beim Tonträgermodul ein wichtiges C vergessen hab und daß die Videofilter die ich ursprünglich verwendet hab Mist waren :-(((( Damit ändern sich natürlcih auch alle Werte in der Preemphase.

Hier nun die berichtigten Layouts für die Basisbandaufereitung inklusive Tonträger ...

.... es tut sich was ....

rauf Home

Noch Fragen ???

73 de Tomtom

Home